Die Geschichte der Gruppe 5

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Seit 1925 wird Pfadfinderarbeit in der Pfarre Maria vom Berge Karmel betrieben, ab 1926 ist diese Gruppe offiziell als Gruppe 31 ÖPK anerkannt, aber im Gegensatz zu heute streng katholisch und eine reine Bubengruppe.

Mit dem Anschluss an Deutschland 1938 wird das Pfadfinderheim durch HJ-Verbände aufgebrochen, beinahe alle Unterlagen über die Gruppe vernichtet, und das Material beschlagnahmt. Daher wissen wir recht wenig über die Gruppe vor dem Krieg. Nur die Fahne konnte gerettet werden.

Leider wurde die Kirche in den letzten Kriegsmonaten des Jahres 1945 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt
- viele Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten, fanden dabei den Tod.


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Unsere Traditionsfahne von Vorne und Hinten

 

Erst seit 1958, als die Pfarre wieder fertig errichte war, begann man wieder mit der Pfadfinderrei im Berge Karmel. Schon 1959 wurde die Gruppe 5 "Berg Karmel" als offizielle Nachfolgegruppe der Gruppe 31 ÖPK anerkannt und erhielt die Traditionsfahne, die den Krieg versteckt überdauert hatte, zurück.

Ab 1974 gab es auch Mädchen in der Gruppe, die aber noch von den Burschen getrennte Heimstunden besuchten. 1976, als sich die Verbände der Buben und Mädchen in Österreich zu den PPÖ zusammenschlossen, werden auch Mächen- und Burschengruppen bei uns zusammengelegt. Trotzdem gab es gemischte Heimstunden erst seit Beginn der 1980er Jahre. In dieser Zeit erreichte die Gruppe einen Mitgliedsstand von 200 PfadfinderInnen.

Ab 1991 gab es auch eine Zweigstelle in der Katharina von Siena, diese wurde aber 2000 wieder aufgelassen.


Durch die Übergabe der Pfarre "Maria vom Berge Karmel" an die syrisch orthodoxe Gemeinde im Jahr 2014 und der einhergehenden Generalsanierung des Gebäudes haben wir unser neues Zuhause in der Pfarre "Königin des Friedens" gefunden.